„Leben mit der Energiewende“ Teil 2 erhältlich

15. Februar 2013 · publiziert von

Ergänzung vom  August 2014

Christina Hacker vom Umweltinstitut München in
Leben mit der Energiewende TV (Folge 57)

Veröffentlicht am 30.07.2014 Der Staat soll die Atomkraftwerke übernehmen , den Abbau und die Endlagerung des Atommülls organisieren. Dafür möchte die Industrie 30 Milliarden € in einen Fond einzahlen, obwohl man heute schon weiß das dieses Geld nicht ausreicht. Es handelt sich um ein „unmoralisches“ Angebot der Atomindustrie, denn die Gewinne aus den AKWs haben die Konzerne vereinnahmt, die Verluste sollen nun die Bürger tragen. Es ist wie immer! Christina Hacker vom Umweltinstitut München in Hochform.

Quelle: www.youtube.com (45 min. ab 23:00)

Ergänzung vom 18. Februar 2013:
Wer nicht zu den interessierten Besuchern der Veranstaltung gehörte, oder den Film nochmal sehn möchte,  hat Gelegenheit ihn bei youtube  anzuschaun oder  die vom Regisseur zugesandte DVD – Version -auch ein Beitrag aus der Oberpfalz ist drauf –  bei der BI auf Anfrage auszuleihen  .


„Energiewende in neuem Licht “
so der Titel des Zeitungsberichtes ,
 Netzcode: 3582006, im Neuen Tag, über die Filmveranstaltung. Der Film hielt
was er versprach. Frank Farenzki zeigt Wege auf, die Energiewende zu verwirklichen, sie zu leben und ermutigt den bereits beschrittenen Weg
– über 90% der EEG werden von den Bürgern, Bürgerkraftwerken, Genossenschaften, erzeugt, „Eine Demokratisierung der Energieversorgung findet statt“ ,
– weiterzugehen.
Bayern hat die größte „EE“-Dichte der Welt.
Es wird der Beweis erbracht, dass die „Erneuerbaren Energieen“ den
Strom billiger machen, was allerdings nicht an den Endverbraucher
„weitergegeben“ wird, und dass die Verteuerung  des Strompreises anders als  allgemein verbreitet nur zu einem geringen Teil der EEG-Umlage zuzuschreiben ist.
Eine Beibehaltung und Verbesserung der Solarförderung und eine Rücknahme der zu großzügig gewährten EEG-Umlagen-Befreiung für Großverbraucher sei der Weg. (Aus der beabsichtigten Ausnahmeregelung für bestimmte Betriebe  —  stieg die Anzahl der befreiten Betriebe auf 730!)
Dass von der Regierung, beständig eingefordert werden muss, die Energiewende durch unsinnige Gesetze nicht scheitern zu lassen, wurde sehr deutlich.
Der neu angetretene Umweltminister Peter Altmeier wird nach seiner eigenen Energiewende befragt und macht keine gute Figur.
Neben vielen technischen, rechnerischen und organisatorischen  Beispielen, die  die Energiewende gelingen lassen, fällt besonders das  „Balkonkraftwerk“, das sogenannte Plug and Save-Modul,  das es auch Mietern  ermöglicht, selbsterzeugten Strom  direkt  zu verbrauchen oder zu speichern,  auf.  (Wird auch von einer Amberger Firma angeboten. Besichtigungsmöglichkeit  bitte über Kontakformular anfragen).

Das kommt nicht im Film  vor, ist aber bemerkenswert zum Thema Strompreis. Naturstrom (echter Öko-Stromanbieter)  erklärt auf einem Beiblatt zur Strompreisanpassung, dass durch den direkten Stromeinkauf bei inländischen Wind- und Wasserkraftwerken  die EEG-Umlage für naturstrom um 2 Cent/kWh gesenkt wird. Die sinkenden Kosten im Stromeinkauf werden also, anders als oft in der Branche üblich, an die Kunden weitergegeben. So kann´s auch gehen!


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Wer sich für echte Fakten und wirkliche Zusammenhänge zur Energiewende interessiert kommt um diesen Film nicht herum.

Innerhalb kurzer Zeit hatte der Film bereits über 30000 clicks bei youtube.
Viele haben ihn vielleicht schon im Internet, Fernsehn … gesehn – hier aber die Möglichkeit des gemeinsamen Sehens und Diskutierens….

hier zur Homepage des Filmes:
http://www.newslab.de/newslab/energiewende-derfilm.html

NÄCHSTE FILMVORFÜHRUNGEN

MITTWOCH, 6.2.2013 IN ROTH MIT FRANK FARENSKI VOR ORT

MITTWOCH 6.2.2013 IN BERLIN MIT KAMERAMANN FELIX PESCHKO VOR ORT
FREITAG    15.2.2013 IN WEIDEN

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