„Amokfahrt“ – Angriff auf Atomgegner bei friedlicher Blockade des AKW Neckarwestheim

30. April 2013 · publiziert von

Liebe Freunde und Mitglieder der BI diese beiden Mails erreichten uns von unseren Freunden der Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz (BAAK ) — „Skandalös…. entsteht hier der Eindruck, dass Neonazidemos besser geschützt werden, als friedliche Aktionen von Atomgegnern?“

http://neckarwestheim.antiatom.net

Aktuelle Meldung von der Blockade des AKW Neckarwestheim

Montag, den 29. April 2013 um 11:56 Uhr

(14:00h) Bei der seit 5:30 Uhr bestehenden Blockade am AKW Neckarwestheim duchbrachum ca. 12:40 ein von außen kommender PKW-Fahrer mit seinem Mercedes die aus Transparenten, quergestellten gekreuzten gelben Dachlatten und Tonnen bestehende Materialblockade.

Er fuhr dabei ohne Rücksicht zu nehmen in die auf der Zufahrt befindlichen DemonstrantInnen. Trotz der Aufforderung, den Wagen zu stoppen, gab er erneut Gas und setzte mehrmals vor und zurück. Hierbei zogen sich mehrere Personen Prellungen zu, einem Demonstranten fuhr er trotz Warnrufen über den Fuß.

Die direkt dabeistehende beobachtende Polizei griff nicht ein, erst nach massiver Aufforderung durch die DemonstrantInnen führte die Polizei eine Persononalienfeststellung bei dem Amokfahrer durch.

Hierbei bezeichntete dieser die Anwesenden DemonstrantInnen als „Pack, von dem er genug habe“.

Von Seiten des Verletzten wurde Anzeige gegen PKW-Fahrer erstattet.

Zum Zeitpunkt dieser Erklärung dauert die Blockade weiter an.

Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!

Betreff: [antiAtom-Initiativen] Eilmeldung: Blockade des AKW Neckarwestheim

Datum: 29. April 2013 09:16:14 MESZ

——– Original-Nachricht ——–
Die AktivistInnen vor Ort freuen sich über Unterstützung!
Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
Blockade der Zufahrt des AKW Neckarwestheim

Seit den frühen Morgenstunden ist die  Zufahrt des Atomkraftwerk
Neckarwestheim blockiert. Mehrere Menschen haben sich mit sechs Meter
hohen Tripods (Dreibeinen) in der Einfahrt verfestigt. Die etwa 30
AKW-Gegner/innen aus regionalen und überregionalen
Anti-Atom-Zusammenhängen protestieren mit dieser Aktion gegen die
aktuelle Atompolitik:

 

Keinen weiteren Atommüll!
Abschalten jetzt – Atomausstieg sofort!


Wir akzeptieren nicht, dass in Neckarwestheim und bundesweit noch neun
Atomkraftwerke ein Jahrzehnt weiter laufen sollen, täglich weiteren
hochgefährlichen Atommüll produzieren.

Wir fordern
•          die sofortige Silllegung der Atomkraftwerke und der Atomanlagen!
•          keine weiteren Fördermittel mehr an atomare Forschungszentren, keine
weiteren Bürgschaften mehr für atomare Geschäfte, keine Förderung mehr
für neue Atomprojekte wie weitere Milliardenzahlungen für den
Fusionsreaktor ITER!
•          wir wollen die weitere dezentrale und regenerative Energiewende ohne
die bisherigen Konzernstrukturen jetzt!

Wir lehnen sowohl das politische Vorgehen wie auch das
Endlagersuchgesetz ab!
Eine ALL-Parteien-Koalition von CDU, FDP, SPD und den Grünen will mit
diesem Gesetz den bisherigen unverantwortlichen Betrieb von Atomanlagen,
den unverantwortlichen die Gesundheit, ja die gesamte Biosphäre
gefährdenden Umgang mit Atommüll im Nachhinein rechtfertigen. Es soll
vorgetäuscht werden, dass ein „sicheres atomares Endlager“ gefunden
werden kann, wenn man es nur „richtig sucht.“

Noch ist nicht absehbar, was die beste weitere Vorgehensweise mit dem
noch für jahrtausende strahlenden Atommüll ist. Jetzt sollen von einer
politisch eingesetzten Kommission innerhalb von zwei Jahren Kriterien
für „ein sicheres Endlager“ definiert werden. Ohne jede rechtliche
Verbindlichkeit. So nicht! Die Entscheidung des Gesetzgebers danach
erfolgt wieder nur nach politischen Gesichtspunkten. Eine Wahlperiode
geht über vier Jahre. Eine Gefährdung durch den hochradioaktiven
Atommüll besteht für hunderttausende von Jahren!

In die Asse mit ihren 126.000 Fässern mit Atommüll dringt Wasser ein.
Das Atommülllager Morsleben ist einsturzgefährdet. Beim Schacht Konrad
entspricht der Langzeitsicherheitsnachweis nicht dem heutigen Stand von
Wissenschaft und Technik. Der Salzstock Gorleben wurde aus rein
politischen Gründen (ehemaliges Zonenrandgebiet) ausgewählt und ist
schon allein wegen dem fehlenden Deckgebirge ganz sicher nicht geeignet.

•          weg mit diesem Endlagersuchgesetz – Gorleben muss vom Tisch!
•          die gesamte bisherige Konzeption eines „zentralen Endlagers“ ist zu
begraben. Kein Eingraben ohne Rückholbarkeit! Denn ein „sicheres
zentrales Endlager“ wird es nie geben
•          keine weiteren Atommülltransporte, der Atommüll bleibt an den
AKW-Standorten!
•          Atomausstieg sofort, dann Klärung des langfristigen weiteren Umgangs
mit dem
Atommüll.
•          Vorrangiges Ziel ist der Schutz der Biosphäre vor radioaktiven Emissionen!

29. April 2013
Diese Protestaktion wird durchgeführt von: Einzelpersonen, den
südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen und bundesweiten Gruppen und
Organisationen

Kontakt vor Ort:
– Herbert Würth:  Tel. 0162 576 44 25
– Michael Wilk: Tel. 0171 454 8280

Aktionsbuendnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
Info-tel 07141 / 903363
http://neckarw, hat unsereestheim.antiatom.net

 

 

——– Original-Nachricht ——–

Die AktivistInnen vor Ort freuen sich über Unterstützung!

Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim

 

Blockade der Zufahrt des AKW Neckarwestheim


Seit den frühen Morgenstunden ist die  Zufahrt des Atomkraftwerk
Neckarwestheim blockiert. Mehrere Menschen haben sich mit sechs Meter
hohen Tripods (Dreibeinen) in der Einfahrt verfestigt. Die etwa 30
AKW-Gegner/innen aus regionalen und überregionalen
Anti-Atom-Zusammenhängen protestieren mit dieser Aktion gegen die
aktuelle Atompolitik:

 

Keinen weiteren Atommüll!
Abschalten jetzt – Atomausstieg sofort!


Wir akzeptieren nicht, dass in Neckarwestheim und bundesweit noch neun
Atomkraftwerke ein Jahrzehnt weiter laufen sollen, täglich weiteren
hochgefährlichen Atommüll produzieren.

Wir fordern
•          die sofortige Silllegung der Atomkraftwerke und der Atomanlagen!
•          keine weiteren Fördermittel mehr an atomare Forschungszentren, keine
weiteren Bürgschaften mehr für atomare Geschäfte, keine Förderung mehr
für neue Atomprojekte wie weitere Milliardenzahlungen für den
Fusionsreaktor ITER!
•          wir wollen die weitere dezentrale und regenerative Energiewende ohne
die bisherigen Konzernstrukturen jetzt!

Wir lehnen sowohl das politische Vorgehen wie auch das
Endlagersuchgesetz ab!
Eine ALL-Parteien-Koalition von CDU, FDP, SPD und den Grünen will mit
diesem Gesetz den bisherigen unverantwortlichen Betrieb von Atomanlagen,
den unverantwortlichen die Gesundheit, ja die gesamte Biosphäre
gefährdenden Umgang mit Atommüll im Nachhinein rechtfertigen. Es soll
vorgetäuscht werden, dass ein „sicheres atomares Endlager“ gefunden
werden kann, wenn man es nur „richtig sucht.“

Noch ist nicht absehbar, was die beste weitere Vorgehensweise mit dem
noch für jahrtausende strahlenden Atommüll ist. Jetzt sollen von einer
politisch eingesetzten Kommission innerhalb von zwei Jahren Kriterien
für „ein sicheres Endlager“ definiert werden. Ohne jede rechtliche
Verbindlichkeit. So nicht! Die Entscheidung des Gesetzgebers danach
erfolgt wieder nur nach politischen Gesichtspunkten. Eine Wahlperiode
geht über vier Jahre. Eine Gefährdung durch den hochradioaktiven
Atommüll besteht für hunderttausende von Jahren!

In die Asse mit ihren 126.000 Fässern mit Atommüll dringt Wasser ein.
Das Atommülllager Morsleben ist einsturzgefährdet. Beim Schacht Konrad
entspricht der Langzeitsicherheitsnachweis nicht dem heutigen Stand von
Wissenschaft und Technik. Der Salzstock Gorleben wurde aus rein
politischen Gründen (ehemaliges Zonenrandgebiet) ausgewählt und ist
schon allein wegen dem fehlenden Deckgebirge ganz sicher nicht geeignet.

•          weg mit diesem Endlagersuchgesetz – Gorleben muss vom Tisch!
•          die gesamte bisherige Konzeption eines „zentralen Endlagers“ ist zu
begraben. Kein Eingraben ohne Rückholbarkeit! Denn ein „sicheres
zentrales Endlager“ wird es nie geben
•          keine weiteren Atommülltransporte, der Atommüll bleibt an den
AKW-Standorten!
•          Atomausstieg sofort, dann Klärung des langfristigen weiteren Umgangs
mit dem
Atommüll.
•          Vorrangiges Ziel ist der Schutz der Biosphäre vor radioaktiven Emissionen!

29. April 2013
Diese Protestaktion wird durchgeführt von: Einzelpersonen, den
südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen und bundesweiten Gruppen und
Organisationen

Kontakt vor Ort:
– Herbert Würth:  Tel. 0162 576 44 25
– Michael Wilk: Tel. 0171 454 8280

Aktionsbuendnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
Info-tel 07141 / 903363
http://neckarw, hat unsereestheim.antiatom.net

 

Tags: Aktuell