36 Jahre TschernobylSuperGAU – Mahnwache und Infostand am MIttwoch 27.04.2022

25. April 2022 · publiziert von

27. 04. 2022 | 10:00 14:00
Türlgasse 16 vor dem Themenfenster des Weltladens, Weiden

Wieviele Atom-Katastrophen, wieviele Warunungen braucht es denn noch? Atomausstieg – endgǘltig!
Keine Subventionierung, keine Verlängerung, keine Wiederbelebung der Atomkraft!


27.04.2022 Tschernobyl Mahnwache mit Infostand und Auftakt der Briefaktion zur EU-Taxonomie

Gemeinsames Gedenken  11 Uhr
Türlgasse 16 vor dem Themenschaufenster des Weltladens

https://www.ausgestrahlt.de/aktiv-werden/termine/mahnwache-36-jahre-tschernobyl-supergau/

Pressetext:

Tschernobyl das letzte Signal vor dem Overkill…“
26. April 1986 SuperGAU im Atomreaktor – Explosion verteilt Strahlung über ganz Europa

Weiden-Neustädter Bürgerinitiative gegen atomare Anlagen gedenkt gemeinsam mit Verbündeten aus der Ärzteorganisation IPPNW der Opfer der Atomkatastrophe und fordert „Schluss mit Atom“ und macht den Auftakt zur Taxonomie-Briefaktion am Mittwoch 27.04.2022, 10 – 14 Uhr, Weiden Türlgasse vor dem Themenschaufenster des Weltladens.

Schon 36 Jahres her, aber brisanter denn je. Der SuperGAU im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl mahnt uns, alles dafür zu tun, dass Atom nicht subventioniert, verlängert oder wiederbelebt wird.
Atomkraft muss ein Ende haben, denn sie ist höchstriskant und keineswegs eine Lösung für die anstehenden Energie- und Klimaprobleme. Doch genau das Gegenteil hat die EU vor.
Deshalb appelliert die Bürgerinitiative an die Politik, allen voran an die Mitglieder des EU-Parlaments: Atom und Gas raus aus der EU-Taxonomie, sind nicht nachhaltig!


Kein grüner Anstrich für Atom und Gas!

Damit schließt sie sich den bundesweiten Aktionen der NGOs und Verbände wie .ausgestrahlt, Umweltistiut, Deutsche Umwelthilfe und dern Argumentation an:Die maßgebliche Begründung der EU-Kommission für die Aufnahme von Atomkraft in die EU-Taxonomie hat sich als falsch herausgestellt. Anders als von der Kommission behauptet, trägt Atomkraft gerade nicht zur Versorgungssicherheit bei. Im Gegenteil: Auch bei Uran und Brennelementen für AKW ist die EU zu einem großen Teil von Importen aus Russland abhängig. Die Aufnahme von Atomkraft und fossilem Gas in die EU-Taxonomie zementiert die fossil-atomaren Technologien und die Abhängigkeiten, die diese mit sich bringen. Deswegen starten wir  jetzt als ansässige BI in Zusammenarbeit mit bundesweiten Brief-Aktionen den Appell an die EU-Abgeordneten, Anfang Juli im EU-Parlament gegen den Vorschlag der EU-Kommission zu stimmen.

Zur Situation in der Ukraine eine Zusammenfassung aus dem Newsletter der Plattform .ausgestrahlt:
„Der Ukraine-Krieg brachte Tschernobyl wieder in die Schlagzeilen. Am 24. Februar besetzten russische Truppen das Gelände um das AKW – der Rückzug erfolgte erst Ende März.Der Stromausfall am 9. März in Tschernobyl (aufgrund einer zerstörten Hochspannungsleitung) und das damit verbundene Szenario drohender Strahlungslecks verbreiteten tagelang Angst und Schrecken, bis klar war, dass von den Brennelementen in den Wasserbecken sehr wahrscheinlich keine akute Gefahr mehr ausgeht. Bis gestern hatte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) über viele Wochen keinen Kontakt zum Atomkomplex Tschernobyl, Fernüberwachungssysteme sind ausgefallen. Die Menschen, die dort arbeiten und verantwortlich sind, befinden sich in einer Extrem-Situation.Von den 15 aktiven Reaktoren in der Ukraine geht indes eine noch viel größere Gefahr aus. Ein länger andauernder Stromausfall, insbesondere in Saporischschja, dem größten AKW in Europa, könnte dort katastrophale Folgen haben.
Schon in Friedenszeiten bringt Atomenergie unkalkulierbare Risiken mit sich – in Kriegszeiten ist sie eine tödliche Gefahr.“

Infostand und Mahnwache sollen noch weitere BI-Aktionen im Mai folgen. Die BI hat dabei desweiteren vor, die regionalen Partei- und Abgeordneten- Bürgerbüros anzusprechen und um Unterstützung auf allen Ebenen für
die Forderung „Kein grüner Anstrich für Atom und Gas! – keine Verlängerung der Atomkraft“ zu appellieren.

Link zur Online Beteiligung an der Briefaktion beim Umweltinstitut München  https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/kein-gruener-anstrich-fuer-atom-und-gas.html

 

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