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11. Oktober 2013 · publiziert von
20.09.2014  | Netzcode: 4318255
Überschüsse an Stromkunden geben

Zum Bericht „Umlage für Ökostrom soll erstmals sinken“:

08.09.2014 morgenweb
Energie: Experten erwarten etwas Entspannung beim Strompreis Ökostrom-Umlage soll erstmals sinken
Leserbrieftext zur dpa-Meldung NT vom 06.09.2014Umlage für Ökostrom soll erstmals sinken
05.09.2014 Focus
Energie Ökostrom-Umlage wird wohl erstmalig sinken

…Seit 2010 ist die Umlage von zwei Cent auf netto6,24 Cent je Kilowattstunde in diesem Jahr geklettert. Mit der im August in Kraft getretenen Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die Förderkürzungen vorsieht, hat die Entwicklung noch nichts zu tun – die Auswirkungen werden erst bei der Umlage 2016 sichtbar werden.Das aktuelle Plus hängt damit zusammen, dass nach dem Anstieg der Vorjahre ein Puffer eingebaut worden ist. Das Öko-Institut und die Denkfabrik Agora Energiewende errechneten bereits im Mai, dass die Förderabgabe auf rund sechs Cent die Kilowattstunde sinken könnte. Nun könne sie sogar bis auf 5,86 Cent sinken, hieß es bei Agora.

Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer sprach von einer guten Nachricht. Das Plus hänge aber damit zusammen, „dass vor der Bundestagswahl 2013 die Umlage aus politischen Gründen zu hoch angesetzt worden war“. Die EEG-Reform berge das Risiko einer wieder steigenden Umlage, weil Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) die Industrieausnahmen bei den Förderkosten ausgeweitet statt eingedämmt habe. Die Milliarden-Überschüsse auf dem EEG-Konto müssten von den Versorgern jetzt an den Verbraucher zurückgegeben werden…..

06.09.2014
Der Neue Tag: Umlage für Ökostrom soll erstmals sinken17. August 2014
Ökostrom-Umlage könnte 2015 sinken

Das EEG-Ausgleichskonto der Netzbetreiber ist saniert. Für 2015 erwartet eine Studie sechs Cent EEG-Umlage. Ursache ist aber kaum die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Vielmehr war die Umlage in den Jahren des Solar-Booms zu niedrig angesetzt worden, ergibt eine Studie.

Von Jörg Staude   Klimaretterinfo.org

„…………….Ursache für den Rückgang ist aber, so die Autoren der Studie, fast gar nicht der mit der EEG-Reform seit Anfang August geltende Ausbaudeckel für Erneuerbare. ………
Ob die Stromkunden vom nächsten Jahr an von einer womöglich niedrigeren Ökostromumlage profitieren werden, bleibt ungewiss – die Stromanbieter müssten dazu die Ersparnis erst einmal an ihre Kunden weitergeben………..

Das ist also das Ergebnis der Panikmache des letzten Winters. Eine gesunkene EEG-Umlage und eine EEG-Deform.

Foto: Ökostrom-Umlage könnte 2015 sinken http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/16962-oekostrom-umlage-koennte-2015-sinken</p><br /><br /><br />
<p>Das ist also das Ergebnis der Panikmache des letzten Winters. Die EEG-Deform ist gelungen, nun stellt sich heraus, dass die EEG-Umlage 2015 sinken wird... aus einer Studie des Saarbrücker Instituts für Zukunftsenergiesysteme (IZES)""................Ursache für den Rückgang ist aber, so die Autoren der Studie, fast gar nicht der mit der EEG-Reform seit Anfang August geltende Ausbaudeckel für Erneuerbare. .........<br /><br /><br /><br />
Ob die Stromkunden vom nächsten Jahr an von einer womöglich niedrigeren Ökostromumlage profitieren werden, bleibt ungewiss – die Stromanbieter müssten dazu die Ersparnis erst einmal an ihre Kunden weitergeben...........</p><br /><br /><br />
<p>http://www.klima-luegendetektor.de/2014/07/14/gabriel-der-falsche-strich/


Ergänzung vom 25.02.2014
 12.02.2014  | Netzcode: 4039670
AMBERG/WEIDEN Mehr als 2000 Untenehmen freigestellt
EEG-Umlage: Entlastung um rund 5,1 Milliarden Euro – Zwei Dutzend Betriebe in der Oberpfalz privilegiert

12.02.2014  | Netzcode: 4038126
BERLIN Rekord bei Stromrabatten 


Ergänzung vom Oktober 2013
Leserbrief Strompreise 16. Oktober 2013  -bislang  leider nicht veröffentlicht

Ergänzung vom 22.10.2013
Mal eine gute Nachricht für Normalverbraucher dpa-Bericht von Greenpeace  

Stromnetz-Sonderumlage sinkt 2014
  Stromverbraucher zahlen weniger!

Ergänzung vom 14.10.2013
Bündnis für eine transparente EEG-Umlage

Bitte Mail an Frau Merkel, H. Altmaier u. .. senden! 

„…Für die meisten Verbraucher ist ihre Zusammensetzung jedoch ein Mysterium und die wahren Preistreiber bleiben für fast alle Augen unsichtbar. Ich fordere Sie deshalb auf, die Bestandteile der Umlage auf der Stromrechnung klar und verbindlich sichtbar zu machen….“
Emailaktion für eine transparente EEG-Umlage auf der Stromrechnung   

Ergänzung vom 11.10.2013
Alle Jahre wieder Erhöhung der EEG-Umlage

zu den Presse berichten im Neuen Tag vom 09.10.2013
„Umlage für Ökostrom steigt auf 6,3 Cent“  Netzcode: 3883180
„Preisverfall lässt Rechnung steigen“ Netzcode: 3882822
Wie jedes Jahr im Oktober wird derzeit die EEG-Umlage für das kommende Jahr berechnet.  Am 15.10.2013 wollen die vier Übertragungsnetzbetreiber die EEG-Umlage für 2014 bekanntgeben.
Man geht von einer Steigerung um 1 Eurocent/kwh aus. „Nach Brancheneinschätzungen liegt rund die Hälfte des Anstiegs im Einbruch der Börsenpreise begründet. (Zitat aus dem Artikel des NT)
Laut Studien gehen etwa („nur“) 13 Prozent von dieser Steigerung auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien zurück. Der Rest sind zusätzliche Ausgaben und Kostenverschiebungen

Kommentar:   Sozial gerechter Strompreis
„Das heißt, die Börsenpreise sinken und die Endverbraucher zahlen, weil diese Gewinne nicht weitergegeben werden, z. B. um die Differenz aus gesunkenem Börsenpreis und der festen Vergütung für die Öko-Strom-Einspeiser auszugleichen.  Warum eigentlich? –

Worin ist denn nun die andere Hälfte des Anstiegs begründet?
U. a. siehe in den Erläuterung weiter unten bezüglich der drastisch
angestiegenen EEG-Umlagen-Befreiungs-/Ermäßigungsanträge der Industrie.

Laut einer Darstellung des Öko-Instituts Freiburg setzte sich
die EEG-Umlage 2013  wie folgt zusammen:
185 Euro EEG-Umlage  Durchschnittsverbrauch von 3500 kwh/Jahr
(76 Ruro für Erneuerbare Energien)
(52 Euro für Befreiung bzw. Ermäßigung der Industrie)
(14 Euro Börse)
( 5 Euro Manager)

Aus dieser Aufstellung lässt sich erkennen, dass nur die halbe EEG-Umlage für die Förderung der Erneuerbaren Energien verwendet wird. Die andere Hälfte dürfte eine willkürliche Abwälzung von Kosten auf den Endverbraucher zum Vorteil anderer sein.

Dieser Sachverhalt muss immer wieder erklärt werden, weil es allgemein so dargestellt wird, als wären einzig die Förderung der
Wind- und Solarkraft schuld an der Kostensteigerung und nicht eine
fehlende Umverteilung  der Gewinne und nicht eine  mangelhafte politische Steuerung, die ein Gelingen der Energiewende ermöglicht.“


Ergänzung vom 19.09.2013
Dieser Film erklärt alles Anschaun lohnt echt!
Die Tricks mit dem Strompreis  am 17.09.2013 in der ZDF-Sendung Frontal 21

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/460#/beitrag/video/1987366/Die-Tricks-mit-dem-Strompreis

 

Kommentar :“Erstaunlich: die Zahl der Betriebe, die eine EEG-Umlagenermäßigung bzw. -befreiung erhalten haben

sich 2013 mehr als  verdoppelt – Frau Merkl wollte doch da was tun ?
Für 2014 haben schon ca. 2400 Betriebe die Ermäßigung bzw. Befreiung beantragt – ein Skandal.
Ein Skandal auch, wie sich Betriebe die Befreiung „ergaunern“.    Der Stromverbrauch wird im Verhältnis zu den Lohnausgaben gesehen. Mit Werksverträgen statt festen Anstellungen lässt sich da sehr schnell
ein  .“

 

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Noch mehr interessante Info zum Strompreis, EEG …
auf der Seite des Schweinfurter Bund Naturschutz 

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Auszug aus einem Rundbrief von Raimund Kamm, Forum….(Gundremmingen) vom 01.09.2013

…“Zur Erinnerung: Die Bundesregierung hat durch 5 Entscheidungen die Erhöhung der Strompreise gefördert:

– Die EEG-Umlage wird so berechnet, dass sie im selben Maße steigt, wie die Strompreise an der Börse sinken. Idiotisch. (s. Anhang)

–   Die Regierung hat, um die Stromfirmen zu schonen, keinen Druck ausgeübt, dass die gesunkenen Strombörsenpreise an die Verbraucher weitergegeben werden.

– Die Regierung hat immer mehr große Stromverbraucher von der EEG-Umlage befreit und deren Anteile auf die Privathaushalte und Normalbetriebe umgelegt. Zugleich garantiert sie für Seewindanlagen acht Jahre lang (dann werden sie wohl in die Direktvermarktung gehen) strompreistreibende 19 ct/kWh.

– Die Regierung billigt den Stromnetzbetreibern eine Eigenkapitalrendite von fast 10 Prozent zu. Zugleich hat sie Großverbraucher wie die Lechstahlwerke vom Netzentgelt befreit und deren Anteil auf uns umgelegt. Folge: Unser Netzentgelt ist viel zu hoch.

–   Die Regierung hat, um die Investitionen der Stromkonzerne in die teure Seewindkraft zu fördern und so der norddeutschen Schifffahrts-, Werft- und Windbranche Aufträge zu verschaffen, den Offshore-Anlagen den kostenlosen Stromanschluss geschenkt. Und garantiert ihnen obendrein einen hohen Ausgleich, wenn die Stromleitungen nicht fertig oder gestört sind. Bezahlt wird dies über das Netzentgelt, das schon zu hoch ist und jetzt wieder erhöht werden soll.

Übrigens: Für jetzt neu ans Netz gehende Solaranlagen wird 20 Jahre lang vergütet zwischen 14,54 (kleiner 10 kW) und für große Anlagen 10,06 ct/kWh. Das sind in wenigen Jahren Billigmacher im Strommarkt“…

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Energiewirtschaftlich Einblicke in den Strommarkt

Workshop der Bayernallianz für Atomausstieg und Klimaschutz
Regensburg, 27. 7.2013
Rudi Amannsberger

Zusammenfassung in 20 Punkten

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Der Strompreislügen -Info Kampagne des Umweltinstituts München 

Der StrompreislügenflyerFlyer Strompreislügen
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Tags: Aktuell